Internes Rechnungswesen

Internes Rechnungswesen:

Beim internen Rechnungswesen spricht man vom Management Accounting. Hierbei erkennt man den Unterschied zur externen Rechnungslegung: Das interne Rechnungswesen bleibt dem Management des Unternehmens vorbehalten; alle Informationen bleiben im Betrieb. Dabei sollen die Planung, das Controlling und die Koordination des Unternehmenserfolges beleuchtet werden – und entsprechend danach gehandelt werden. Das Management soll anhand dieser Informationen den Weg der Zukunft mit entscheiden, wobei objektive Handlungen erforderlich sind. Die Investitionsrechnung und die Kosten- und Leistungsrechnung sind dabei die Basis für die Messung vom Unternehmenserfolg. Diese Kennzahlen werden analysiert und anhand der Daten kann ein Controllingkonzept ausgearbeitet werden. Möglich sind beim internen Rechnungswesen zusätzliche Parameter zur Bewertung oder auch verschiedene Ansätze dafür. Das interne Rechnungswesen unterliegt keinen Auflagen in Bezug auf das Handels- und Steuerrecht, eine Publizitätspflicht besteht auch nicht, wie dies beim externen Rechnungswesen der Fall ist. Kalkulatorische Kosten; etwa Zinsen inklusive Risiko, Lohn für Unternehmer, Abschreibungen, die Miete etc., werden einbezogen, aber auch Faktorpreise. Während das externe Rechnungswesen das Aktuelle betrachtet, ist das interne Rechnungswesen zukunftsorientierter ausgelegt und prognostiziert mögliche Wege, die nötig sind, um den Unternehmenserfolg zu erweitern. Einzelne Produkte und Dienstleistungen werden bezüglich des Gesamterfolgs analysiert und entsprechend dem wird gehandelt. Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung und Betriebsergebnisrechnung sind nur einige Parameter.